TAGEBUCH-ARCHIV

(von Schillers Todestag rücklaufend)


9. Mai 1805

Nach unruhiger Nacht früh Besinnungslosigkeit, viel Fantasien und nur unzusammenhängende Reden, meist Latein. Vormittags ein Bad, dann eine Ohnmacht und fantasiereicher Schlaf. Ein Glas Champagner als letzter Trank. nachmittags geschlafen, gegen 15 Uhr völlige Schwäche, Stocken des Atems. Gegen 17.30 Uhr ein plötzlicher Nervenschlag, der durch Einreibungen von Moschus scheinbar beruhigt wird, gegen 17.45 Uhr jedoch heftig repetiert und das Ende herbeiführt.

 

Niemand wagt, dem leidenen Goethe die Nachricht von Schillers Tod mitzuteilen. H. Meyer, der bei Goethe ist und, heruasgerufen, davon erfährt, geht ohne Abschied weg. Christiane Vulpius erzählt nur von einer langen Ohnmacht Schillers.

 

Am Morgen des 10. errät Goethe das Geschehene. "Er ist tot!" wiederholt er und bedeckt die Augen mit den Händen.

Die Sektion durch Dr. Huschke ergibt als Todesursache: akute Lungenentzündung mit weit fortgeschrittener eitriger Zerstörung der linken Lunge, Entartung der Herzmuskulatur und daneben Darmverengung.

 

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8. Mai 1805

Kleiner und krampfhafter Puls. Nach unruhiger Nacht mit viel Fantasie ("Judex!") bis gegen Mittag tagsüber öfter still geschlafen. Nachmittags lässt er sich die kleine Emilie bringen und küsst sie. Auf die Frage Karolines nach seine Befinden antwortet er: "Immer besser, immer heiterer".

 

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7. Mai 1805

Morgens munterer, da etwas geschlafen. Abends Versuch eines Gesprächs mit Karoline von Wolzogen über Tragödienstoffe, das diese jedoch abelehnt. Später Fantasieren und erneute Halluzinationen; so die Worte: "Ist das euer Himmel, ist das eure Hölle!" und "Du von oben herab, bewahre mich vor langem leiden!"

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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6. Mai 1805

Morgens findet Dr. Huschke den Dichter röchelnd und mit kleinem Puls. Nachmittag bringt ein verordnetes Kräuterbad einige Linderung. Abends beginnt Schiller abgebrochen, doch nie besinnungslos, zu sprechen. Verlangen nach Märchen und Rittergeschichten: "Da liegt doch der Stoff zu allem Schönen und Großen."

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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5. Mai 1805

Verschlechterung des Zustandes. Abends Fieberfantasien. - Mannheimer Erstaufführung von Schillers "Nathan"-Bearbeitung.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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3. oder 4. Mai 1805

Letzter Besuch von Cotta auf der Durchreise nach Leipzig. Von Schiller freudig begrüßt, doch sollen die Geschäfte bis zur Rückkehr Cottas aus Leipzig verschoben werden.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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2. Mai 1805

Anhalten des Fiebers. Besuche vom Schauspieler Genast und Heinrich Voß: "Da liege ich wieder".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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1. Mai 1805

Aussetzen der sonst üblichen Schmerzen an der linken Seite. Abends letzter Theaterbesuch mit Karoline von Wolzogen: "Die unglückliche Ehe aus Delikatesse" von F. L. Schröder. Auf dem Weg ins Theater letzte Begegnung mit Goethe, der selber kaum genesen ist und Schiller nicht aufhalten will. Spätabends Erkrankung an starkem Husten und heftigem Katarrhfieber, das in den folgenden Tagen weiter zunimmt (akute Pneumonie).

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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30. April 1804

Um Mitternacht Eintreffen in Potsdam; am Tor Unterhaltung mit dem Wachtoffizier über seine Dichtungen. - (Übersiedlung von Heinrich Voß aus Jena als Professor an das Weimarer Gymnasium.)

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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29. April (?) 1789

Besuch von Gottfried August Bürger, mit dem Schiller einen poetischen Wettkampf in der Übersetzung des gleichen Stücks aus Vergils "Aeneis" in verschiedenen Metren vereinbart.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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28. April 1789

Briefliche lateinische Bitte an den Dekan Succow der philosophischen Fakultät Jena um Erteilung der Doktorwürde. Datum des Doktordiploms.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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27. April 1799

Goethe übersendet Literatur über "Maria Stuart".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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26. April 1800

Iffland "Macbeth" übersandt (den Iffland am 20. Mai ablehnt) und die "Maria Stuart" in 6 Wochen für 12 Carolin versprochen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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25. April 1802

Abends zu Goethe eingeladen; von ihm einen Vorschuss zum Hau8skauf erhalten.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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24. April 1785

Briefliche Bewerbung beim Verleger Christian Friedrich Schwan in Mannheim um die Hand seiner Tochter Margarethe, die er seit einem Jahr verehre. Schwans Antwort ist nicht erhalten; er hat Schiller entweder an die Tochter selbst verwiesen oder aber einen bürgerlichen Beruf verlangt und ohne Wissen der Tochter abgelehnt, da Schillers und seiner Tochter Charakter nicht zusammen passten.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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22. April 1787

Lektüre der "Liaisons dangereuses" von Choderlos de Laclos, die ihm Minna Körner als Anspielung auf die eigene Lage übersandt hat, mit großem Interesse.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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20. April 1799

Uraufführung von "Wallensteins Tod", damals noch unter dem Titel "Wallenstein", im Hoftheater Weimar. Der außerordentliche Erfolg wird Hauptgesprächsthema der Woche. Herzog Karl August beglückwünscht Schiller in der Hofloge und äußert den Wunsch, Schiller möge nach Weimar ziehen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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19. April 1788

Nochmalige vergebliche Bemühung, Göschen für eine verbesserte Neuauflage von "Fiesko" und "Kabale und Liebe" zu interessieren, um bei Schwan und Götz für deren Neuauflage 100 Taler Honorar zu verlangen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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18. April 1801

Manuskript der "Jungfrau von Orleans" mit Vorschlägen zur Rollenbesetzung an Goethe. Auf dessen Wunsch Beginn der Bühnenbearbeitung von Lessings "Nathan".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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April Mitte bis Ende 1789

Ein paar Tage Unwohlsein infolge einer Erkältung beim Spazierengehen im "Stern".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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16. April 1796

Weimarer Aufführung der "Räuber" mit Iffland als Franz Moor. Schiller verlässt das Theater verstimmt, da er die Manier der "Räuber" innerlich überwunden hat.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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15. April 1800

Zu Tisch bei Goethe mit Voigt, Harbauer und Meyer von Bremen. 17 Flaschen Wein vom Verleger Wilmanns in Bremen erhalten.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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14. April 1794

Von Cotta 100 Gulden Vorschuss erhalten.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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13. April 1803

Prof. Thibaut sendet 575 Taler, die Hälfte der Kaufsumme für Schillers Gartengrundstück in Jena.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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12. April 1784

Bei den Proben zu "Kabale und Liebe" kleine Meinungsverschiedenheiten mit dem Schauspieler Beil wegen dessen derber Darstellung des Musikus Miller.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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11. April 1800

Besuch des Studenten Konrad Ziegler mit Nachrichten von Cottas Schicksal (Reise nach Paris).

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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10. April 1798

Besuch von Wilhelm von Wolzogen. Bitte an Goethe um Fürsprache bei Voigt für die Professuren von Niethammer und Schelling.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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9. April1799

Körner sendet seine Kritik von "Wallensteins Tod".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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8. April 1802

Von Frau von Lengefeld 600 Reichstaler zum Hauskauf geliehen. Zweite Abschlagszahlung zum Hauskauf in Höhe von 112 Carolin. Beginn eines sehr heftigen Katarrhs, der etwa zwei Wochen anhält.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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7. April 1790

Karl von Dalberg sendet als Hochzeitsgeschenk ein selbstgemaltes allegorisches Gemälde.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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6. April 1794

Cotta wünscht nur Schillers Abhandlungen über die griechischen Tragiker ohne deren Übersetzung.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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Anfang April 1788

Schiller wird eine Ratsherrenstelle in Schweinfurt angetragen, unter der Bedingung, dass er ein wohlhabendes dortiges Mädchen heirate. Der Antrag bereitet ihm eine heitere Stunde.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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4. April 1797

Seit der Abreise Goethes große Einsamkeit, da auch Lotte mit ihrer Schwester nach Weimar gereist ist. Entwurf eines detaillierten Szenars zum "Wallenstein".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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3. April 1793

Eintritt in die Berliner Generalwitwenkasse, um seiner Frau für seinen Todesfall 400 Taler Pension zu sichern; die Beiträge werden wohl von Frau von Lengefeld bezahlt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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2. April 1805

Mit eintretendem Frühjahr Rückkehr von Heiterkeit und Lebensfreude, erneutes Aufleben. - Letzter Brief an Wilhelm von Humboldt: Bekenntnis zum Idealismus.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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1. April 1802

Das Jenaer Gartenhaus G. Hufeland erneut zum Kauf angeboten, der am 2. April ablehnt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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31. März 1799

Abends mit Goethe Betrachtung von J. Flaxmans Kupferstichen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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30. März 1795

Kant beantwortet Schillers Einladung zur Mitarbeit an den "Horen" und bittet um Aufschub. "Die Briefe über die ästhetische Erziehung finde ich vortrefflich." Kant lieferte keinen Beitrag.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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29. März bis 8. April 1804

Heinrich Voß als Hofmeister für August von Goethe in Weimar; gelegentliche Besuche bei Schiller und gemeinsame Spaziergänge.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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28. März 1795

Nachdem ihn ein Ruf nach Tübingen ereilt hatte, bat Schiller Geheimrat Voigt, beim Herzog die Versicherung zu erwirken, dass sein Gehalt verdoppelt würde, wenn zunehmende Krankheit ihm die schriftstellerische Arbeit unmöglich machen sollte. Die Verdoppelung des Gehalts im Notfall wird vom Herzog zugesichert.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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27. März 1801

Wichtiger Brief an Goethe über den dichterischen Schaffensvorgang. Lektüre von Heinrich Friedrich Links "Bemerkungen auf einer Reise durch Frankreich, Spanien und vorzüglich Portugal".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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26. März 1798

Mittags Besuch von Goethe, der seinen Aufsatz "Betrachtungen über eine Sammlung krankhaften Elfenbeins" vorlegt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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25. März 1799

In der "Allgemeinen Zeitung" Nr. 84-90 erscheint die von Goethe in Zusammenarbeit mit Schiller verfasste Besprechung der "Piccolomini" mit Auszügen aus dem Dramentext. Der Schluss der Besprechung über die Aufführung stammt von Schiller.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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24. März 1800

Aufforderung an Cotta, Goethe durch günstige Verlagsangebote zur Vollednung des "Faust" zu veranlassen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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23. März 1800

Der erste Ausgang nach der Erkrankung gilt dem gleichfalls erkrankten Goethe. Noch sehr kraftlos und große Mühe beim Treppensteigen; immer noch Husten und viel Schleim.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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22. März 1793

Anfall während der Vorlesung. "Meine Existenz wird durch diese elenden Zufälle so zerrissen, daß ich in nichts recht fortfahren kann."

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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21. März 1804

Aufführung von Mozarts "Entführung aus dem Serail".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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20. März 1804

Klagen über den Weimarer Aufenthalt und wiederholter Gedanke an einen Fortgang von Weimar. Abends Besuch von Goethe.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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19. März 1803

Uraufführung der "Braut von Messina" im Weimarer Hoftheater mit großem Erfolg. Karl Schiller tritt als Page auf. Nach der Aufführung bringt der Sohn des Jenaer Professors Schütz im Schauspielhaus ein Vivat auf Schiller aus, was in Weimar sonst, vor allem in Anwesenheit des Hofes, nie üblich war. Goethe muss den Stadtkommandanten von Jena zur Verwarnung des Übeltäters auffordern.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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18. März 1784

Mannheimer Erstaufführung von Mozarts "Entführung aus dem Serail"; Schiller wohl anwesend.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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17. März 1804

Uraufführung des "Wilhelm Tell" im Weimarer Hoftheater. Trotz 5stündiger Dauer mit größerem Erfolg als alle anderen Stücke.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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10.-16. März 1798

Nach längerem Wohlsein erneutes Unwohlsein und mangelnde Arbeitslust. Lektüre von Jakob Maiers "Fust von Stromberg". Durch das rauhe Wetter und Unpässlichkeit am geplanten Besuch in Weimar verhindert. Weiterarbeit am "Wallenstein".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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11.-13. März 1794

In Tübingen Bekanntschaft mit dem Orientalisten Prof. Schnurrer und dem Mediziner Prof. Poucquet, dem Sohn des Philosophen und erste Begegnung mit Cotta. Mündliche Erörterung über eine mögliche Berufung Schillers nach Tübingen, der er zunächst nich abgeneigt war.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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11. März 1796

Freude über A. W. Schlegels Plan einer vollständigen Neuübersetzung Shakespeares.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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10. März 1803

Verhandlungen mit Crusius wegen einer (vom Verleger akzeptierten) Honorarerhöhung für den 2. Teil der "Gedichte" und wegen der Prachtausgabe der Gedichte. - Probe der "Braut von Messina" bei Goethe. Abends bei Goethe.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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9. März 1795

Schiller vermittelt Cotta als Verleger für Hölderlins "Hyperion". - Bitte um 200 Taler wegen ausbleibens der dänischen Besoldung.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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8. März 1797

Abends Besuch von Goethe, Gespräch über die Wirkung des Verstandes und der Natur bei der Handlung der Menschen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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7. März 1792

Erwerbung eines Reitpferdes, da Schiller von der Erschütterung beim Reiten eine heilsame Wirkung auf seine Verdauungsorgane erhofft (später wieder verkauft, da ihm das Reiten allein ohne die Familie keine Freude macht).

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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6. März 1788

Bei einem Diner mit Herder zusammengetroffen. - Körner gegenüber die Liebe zu Charlotte von Lengefeld geleugnet. - Genaue Regelung zur ratenweisen Abzahlung seiner Schulden bei Frau von Wolzogen durch Einlösung ausgefertigter Wechsel.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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5. März 1802

Die für diesen Tag, Schillers Namenstag geplante Ehrung, auf der Kotzebue durch eine Apotheose Schillers und seine Krönung im Weimarer Stadthaus den Dichterruhm Goethes verdunkeln und einen Keil in beider Freundschaft treiben will, scheitert an der Weigerung des Bürgermeisters, den Stadthaussaal dafür herzugeben.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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Anfang März 1793

Huber, der seine Entlassung aus dem Staatsdienst gefordert hat und die Frau Joh. Georg Forsters heiraten will, für 2 Tage in Jena.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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3. März 1798

Eintreffen des Reskripts aus Coburg in Jena, das Schiller zum ordentlichen Honorarprofessor ernennt. Die Anregung war von Karl August aus Weimar am 30. Oktober 1795 ausgegangen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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2. März 1787

Von Göschen 15 Louisdor als Vorschuss für die Buchausgabe des "Don Carlos" erhalten.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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1. März 1796

Geschenk von 12 Flaschen Wein von Karl von Dalberg.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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28. Februar 1801

Weingeschenk von Goethe erhalten. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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27. Februar 1798

Bauten im Gartenhaus (Bad, Küche) und Erhöhung desselben um ein Stockwerk.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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26. Februar 1804

Abends Benjamin Contant zwei Szenen aus "Wilhelm Tell" vorgelesen; Souper mit ihm und Goethe.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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25. Februar 1799

Erhalt von K. A. Böttigers Besprechung der "Piccolomini"-Aufführung im Februarheft des "Journal des Luxus und der Moden"; Verärgerung über deren Irrtümer und höfliche Berichtigung im Brief an Böttiger vom 1. März.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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24. Februar 1804

Die Rollenauszüge zum "Wilhelm Tell" mit drei weiblichen Zusatzrollen (Mechthild, Elsbeth und Hildegard) an Goethe übersandt. Abends mit Goethe bei Madame de Stael.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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23. Februar 1786

Von Göschen 30 Taler "Thalia"-Honorar erhalten.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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22. Februar 1790

Hochzeitstag. Früh mit Charlotte und Karoline nach Kahla, wo die Schwiegermutter gegen 10-11 Uhr abgeholt wird; von dort gegen 14 Uhr direkt nach Wenigenjena (Eintreffen gegen 17 Uhr), wo gegen 17.30 in aller Stille und nur unter Anwesenheit der Schwiegermutter und Schwägerin die Trauung durch den kantischen Theologen Adjunkt K. Chr. L. Schmidt vollzogen wird, sodass alle geplanten Überraschungsanschläge durch Studenten und Professoren hintertrieben werden. Anschließend Rückkehr nach Jena, den Abend bei Tee und Gesprächen zugebracht.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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21. Februar 1797

Mittags Besuch von Goethe, Gespräch über die Farbenlehre. Abends Besuch von Goethe und Amalie von Imhoff.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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20. Februar 1803

Bei Hof zu einem Maskenfest mit Figuren aus Schillers Werken: Amalie von Immhoff erscheint als Kassandra, die Prinzessin Karoline als Braut von Messina.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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19. Februar 1804 (?)

Mit August Bode, Heinrich Voß und Hain auf einer Maskerade.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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18. Februar 1804

Abschluss der Arbeit am "Wilhelm Tell".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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17. Februar 1803

Unzufriedenheit mit dem Weimarer Aufenthalt: "Oft treibt es mich, mich in der Welt nach einem anderen Wohnort und Wirkungskreis umzusehen."

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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16. Februar 1804

Ablehnung einer Einladung Goethes in die Gesellschaft von Madame de Stael und Benjamin Constant, da er den "Tell" abschließen wolle.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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15. Februar 1805

Besuch von Heinrich Voß, der sich wieder zur Nachtwache einfinden will. Schiller lehnt jedoch plötzlich und dringend ab, weil er dem Redoutenfreund Voß nicht die heutige Redoute vorenthalten will. Er gibt erst nach, als Voß gesteht, daß er ohne Schiller an der Redoute keine Freude haben würde.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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14. Februar 1783

"Luise Millerin" bis zur Reinschrift gediehen. Bitte an Reinwald um Schreibpapier für die Abschrift.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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13. Februar 1799

Zu Tisch bei Goethe; abends Gespräch mit ihm über verschiedene dramatische Pläne und Goethes Plan einer Fortsetzung der "Zauberflöte".(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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12. Februar 1805

Besuch von Heinrich Voß, der auch nachts als Krankenwärter kommt. Schiller hat schon über 4 Tage nichts gegessen. Um 24 Uhr wird Lotte sorgsam zu Bett geschickt, da Schiller einen Ohnmachtsanfall kommen spürt. Halluzination einer Rechenschaftsablegung vor Gott.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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11. Februar 1805

Erneuter Fieberanfall in der Nacht, wie in den folgenden 2 Wochen in jeder 3. Nacht. Tagsüber "fatales Schnupfenfieber". - Aufführung von "Wallensteins Lager" in Weimar.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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10. Februar 1790

In Weimar Zusammentreffen Charlottes in Gesellschaft mit Frau von Kalb, die sich auf die Nachricht von Schillers Verlobung gebärdet "wie ein rasender Mensch, bei dem der Paroxysmus vorüber ist".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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9. Februar 1789

Besuch Wielands. Seine Kritik des Gedichts "Die Künstler" regt Schiller in den folgenden Tagen zu einer nochmaligen völligen Umarbeitung, Ersetzung der Anfangsstrophe und Hinzudichtung weiterer Strophen an.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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8. Februar 1803

Mittags Schlittenfahrt. Abends im Konzert, dann mit Lotte und Wolzogens bei Goethe.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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7. Februar 1797

Arbeit an den Liebesszenen im II. Akt des "Wallenstein".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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6. Februar 1800

Abends Goethe die beiden ersten Akte des "Macbeth" vorgelesen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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5. Februar 1802

Bitte an Cotta um 2600 Gulden Vorschuss auf die geplante Sammlung seiner Dramen zum Hauskauf, zu 4% Zinsen und zum nächstmöglichen Termin.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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4. Februar 1803

Auf Wunsch des Herzogs Georg von Meiningen zu dessen Geburtstag Vorlesung der "Braut von Messina"vor diesem in einer Gesellschaft von Freunden, Bekannten und Feinden, "Fürsten, Schauspielern, Damen und Schulmeistern mit großem und übereinstimmendem Effekt".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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1. Februar 1796

Insgesamt schon über 200 "Xenien" fertig. Vereinbarung mit Goethe, die Eigentumsrechte wegen der "Xenien" nie auseinanderzusetzen und sie in den Gedichtsammlungen jeweils ganz abdrucken zu lassen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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31. Januar 1797

Die Gelegenheit zum Kauf eines Gartenhauses in Jena veranlasst Schiller zur Anfrage bei Goethe, ob nicht sein Gartenhaus oder ein anderes mit beheizbaren Zimmern in Weimar zu vermieten sei (Goethes Gartenhaus war nur sommers bewohnbar).

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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30. Januar 1802

Uraufführung von Gozzis "Turandot" in Schillers Bearbeitung in Weimar zum Geburtstag der Herzogin. Wenig Kostümaufwand, nur chinesische Mützen. Ohne besonderen Erfolg, nur die Rätsel finden stärkeren Beifall; sie werden in jeder späteren Weimarer Aufführung durch neue Rätsel ersetzt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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29. Januar 1783

Übersendung der in der gleichen Nacht entstandenen "Wunderseltsamen Historia" an Reinwald zur Drucklegung.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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28. Januar 1802

Generalprobe zu "Turandot" in Anwesenheit Goethes. Auf einer Abendgesellschaft bei Goethe Zusammentreffen mit Friedrich de la Motte-Fouque.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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27. Januar 1796

Neue "Xenien" an Goethe. Vorschlag von "Xenien" auf Reichardt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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26. Januar 1795

Aufforderung an Hölderlin zu einem Beitrag für das letzte Heft der "Neuen Thalia".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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25. Januar 1799

Abends erste Theaterprobe der "Piccolomini" unter gemeinsamer Leitung von Schiller (für das Einstudieren der Rollen) und Goethe (für Gruppierung und Szenerie).

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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24. Januar 1798

"Wie will ich dem Himmel danken, wenn dieser Wallenstein aus meiner Hand und von meinem Schreibtisch verschwunden ist. Es ist ein Meer auszutrinken, und ich sehe manchmal das Ende nicht."

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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23. Januar 1797

"An dem Wallenstein wird fortgearbeitet, es geht aber dennoch langsam, denn des Stoffes ist gar zu viel ... es ist mir schon vieles gelungen in der Ausführung, und der Plan läßt mich noch immer mehr erwarten."

 

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22. Januar 1800

Abends Gespräch mit Goethe über "Macbeth".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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21. Januar 1799

Abends mit Goethe und Jean Paul bei Kalbs. Erregter Diskurs mit Jean Paul, der die Möglichkeit verneint, echte poetische Gestalten auf der Bühne darzustellen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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20. Januar 1799

Mittags mit Wieland zu Tisch bei Goethe; abends Gespräche mit Goethe über eine Temperamenten-Rose.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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19. Januar 1802

Erhalt einer Abschrift von Goethes "Iphigenie" mit der Bitte um Bearbeitung.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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18. Januar 1800

Abends in der Oper zu Mozarts "Zauberflöte".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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17. Januar 1804

Leseprobe von Racines "Mithridate", die Schiller für den erkrankten Goethe leitet. "Ablehnung von Goethes Bitte um Rezensionen für die "Allgemeine Literatur-Zeitung".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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16. Januar 1804

Durch ein Übel am Gehen behindert und ans Sofa gebunden. Übersendung des II. Akts von "Wilhelm Tell" an Goethe. - Bitte an Zelter um Komposition der Lieder im "Tell" (die Zelter erst nach Schillers Tod erreicht).

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

15. Januar 1804

Abends mit Meyer bei Goethe zur Betrachtung seiner Münzensammlung.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

14. Januar 1795

Hölderlin, der sich von Kalbs gelöst hat, kommt wieder nach Jena, um dort von Ersparnissen und literarischen Einnahmen ganz seinen Studien zu leben. Häufiger Verkehr mit Schiller, der ihn zur Mitarbeit an den "Horen" anregt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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13. Januar 1782

Um 17 Uhr Uraufführung der "Räuber".

(s. Lebenslauf multimedial)

1803

Den ersten Akt des "Wilhelm Tell" an Goethe gesandt, der urteilt, schon der I. Akt sei "ein ganzes Stück und zwar ein fürtreffliches". Abends bei der Herzoginmutter mit Madame de Stael, die zu Schillers Entsetzen noch drei Wochen lang in Weimar bleiben will.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

12. Januar 1782

Zusammen mit Petersen ohne Urlaub Reise über Schwetzingen nach Mannheim zur Uraufführung der "Räuber". Unterwegs beschäftigt ein attraktives Kellnermädchen in Schwetzingen die beiden so sehr, dass sie fast zu spät zur Aufführung kommen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

11. Januar 1800

Nachmittags Schlittenfahrt mit Goethe. Abends in der Oper "Die theatralischen Abenteuer" von Cimarosa.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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10. Januar 1800

Zum Tee bei der Herzogin Luise. Beginn der Einstudierung des "Mahomet", an der Schiller teilnimmt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

9. Januar 1796

"Mit meiner Gesundheit ist es zwar noch immer das Alte, aber ich kann doch arbeiten ... der Geist ist hell und heiter, und mein Humor fröhlich. Nach und nach gewöhne ich mich an mein Übel."

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

8. Januar 1799

Zu Tisch bei Goethe mit Lotte, dem Prinzen Karl Friedrich, Karoline von Wolzogen sowie Voigt und dessen Sohn. Abends Leseprobe von "Piccolomini I-III" in Goethes Haus.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

7. Januar 1800

Lektüre der "Iphigenie" im Hinblick  auf die Bühnenmöglichkeiten. Besuch von Justizrat Hufeland aus Jena. Abends mit Voigt bei Goethe. Gespräch über den Magnetismus und Hofskandale.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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6. Januar 1798

Goethe: "Sie haben mir eine zweite Jugend verschafft und mich wieder zum Dichter gemacht."

 

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5. Januar 1801

Krankenbesuch bei Goethe. Lektüre von Wielands "Aristipp". Urteil über Tiecks "Genoveva" und A. W. Schlegels "Ehrenpforte".(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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4. Januar 1805

Abends mit Goethe zum Tee bei der Herzogin Luise.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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3. Januar 1800

Eingeladen bei der Herzoginmutter Anna Amalia (erstmals seit dem Umzug nach Weimar) zur Vorlesung von Kotzebues "Gustav Wasa", der sich Schiller nicht entziehen kann. Abends bei Goethe.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

2. Januar 1801

Redoute bei Hofe; anschließend nach Mitternacht lebhafte Champagnerrunde mit Goethe, Schelling, Steffens und Hufeland.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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1. Januar 1800

Nachmittags Besuch von den Schauspielern Voß und Haide; abends in der Oper zu "Cosa rara" von Martini.

1. Januar 1801

Abends Aufführung der "Schöpfung" von Haydn, an der Schiller wenig Freude hat.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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31. Dezember 1799

Abfassung der Todesszene Mortimers (Maria Stuart, IV. Akt), abends bei Goethe zur Jahrhundertende-Feier (als "Neunundneunziger" verfrüht).

31. Dezember 1800

Mit Schelling bei Goethe zum Abendessen und Feier der Jahrhundertwende in ernsten Gesprächen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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29./30. Dezember 1798

Bei einer Vorlesung empfindet Schiller die letzte Form der "Piccolomini" als zu lang. Kürzung des Manuskripts um 400 Verse.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

28. Dezember 1792

Stuttgarter Erstaufführung von "Kabale und Liebe" in Anwesenheit der Schwestern Luise und Nanette. Der Hof setzt ein Verbot weiterer Aufführungen durch. 

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

27. Dezember 1800

Weimarer Erstaufführung der "Iphigenie auf Tauris" von Gluck, die ihn als Musikerlebnis entzückt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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26. Dezember 1803

Mittags von Goethe mit Schelling und Bergrat von Podmanitzky zu Tisch eingeladen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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25. Dezember 1786

Mit Huber bei einem Glas Punsch zu Hause. Von Körner aus Leipzig einen Weihnachtsstollen und die "Schauspiele mit Chören" der Brüder Stolberg erhalten.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

24. Dezember 1797

150 Laubtaler Vorschuss von Cotta erhalten. Von Frau von Lengefeld als Weihnachtsgeschenk eine Weste und ein Silbergeschenk.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

23. Dezember 1791

Besuch von Novalis, der das Wintersemester in Leipzig studiert.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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22. Dezember 1799

Schiller vergisst über der Arbeit einen beabsichtigten Besuch bei Goethe.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

21. Dezember 1792

Plan eines Gesprächs "Kallias oder über die Schönheit" für Ostern und einer öffentlichen Stellungnahme zur Französischen Revolution und zur Lage des Königs Ludwig XVI., die ins Französische übersetzt werden soll.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

20. Dezember 1789

Frau von Kalb stellt die frisch verlobte Charlotte bei einer Hofgesellschaft heftig zur Rede, weil Schiller sie am 19. nicht besucht hat. 

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

19. Dezember 1783

Schiller hebt den Rest seiner Jahresgage, 100 Gulden, ab - 200 Gulden schon am 7. September erhalten.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

18. Dezember 1803

Tod Herders in Weimar, "ein wahrer Verlust nicht nur für Weimar, sondern für die ganze literarische Welt".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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17. Dezember 1799

Mit Herzog und Herzogin zum Tee bei Goethe, der in größter Gesellschaft den "Mahomet" vorliest.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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16. Dezember 1803

Morgens Besuch mit Wieland bei Madame de Stael. Abends mit ihr bei der Herzoginmutter Anna Amalia. - Erhalt von 400 Austern als Geschenk von Herzfeld aus Hamburg, die er in fröhlicher Gesellschaft guter Freunde verzehrt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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15. Dezember 1804

Von Cotta 40 Flaschen Portwein und 10 Flaschen Malaga als Geschenk erhalten, Zeichen der Freude Cottas über Schillers Wiedergenesung, nachdem sein Tod Ende Oktober in der Presse gemeldet worden war.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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14. Dezember 1803

Ankunft der Madame de Stael in Weimar. Sie "belebt durch ihren Geist und ihre Beredsamkeit die ganze Gesellschaft" und bringt durch ihren längeren Aufenthalt (bis 29. Feb. 1804) mehrere Unterbrechungen in die Arbeit Schillers, der sie anfangs als interessant, später als lästig empfindet.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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13. Dezember 1791

Erhalt eines Briefes aus Kopenhagen vom 17. November, in dem Herzog Friedrich Christian von Schleswig-Holstein-Augustenburg und Minister Graf Ernst von Schimmelmann ihm auf Anregung Baggensens für die Dauer von 3 Jahren ein jährliches Geschenk von 1000 Talern zur Erhaltung seiner Gesundheit anbieten. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

12. Dezember 1791

Früh Ritt nach Weimar zu Besuch bei den Schwestern Lengefeld. Übernachtung im "Elefanten". Besprechung der Zukunfts- und Heiratspläne: Entschluss, wenn ihm der Herzog 200 Taler Gehalt verweigere, zu Ostern seine Professur niederzulegen und als freier Schriftsteller nach Rudolstadt zu ziehen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

11. Dezember 1800

Nachmittags auf Wunsch Goethes Anwesenheit bei den Bühnenproben zu Glucks Oper "Iphigenie auf Tauris".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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10. Dezember 1790

Briefliche Verhandlungen mit Huber wegen Übernahme einer erledigten philosophischen Professur in Mainz, zu der er sich jedoch nur gegen ein fixes Gehalt von 1000-1200 Talern entschließen könnte. (Die Sache zerschlägt sich.)

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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9. Dezember 1780

Prüfungen bei Leibmedikus Elwert in Anatomie und nachmittags bei Prof. Consbruch in Geschichte der Arzneiwissenschaft.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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8. Dezember 1788

Besuch von K. Ph. Moritz. - Voigt erkundigt sich nach Schillers Bereitschaft, eine Jenaer Professur für Geschichte zu übernehmen, und findet Zustimmung, da Schiller über diese unbesoldete Professur bald einen Ruf mit Versorgung zu erhalten hofft.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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7. Dezember 1795

Weiterhin Wunsch nach Aufgabe der "Horen" wegen Mangels guter Beiträge bei abnehmender Subskribentenzahl.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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6. Dezember 1794

Von Cotta 360 Gulden Vorschuss für die "Horen" erhalten. - Goethe übersendet das 1. Buch von "Wilhelm Meisters Lehrjahren" (in Druckbogen) zur Lektüre.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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5. Dezember 1799

Nach vollzogenem Umzug nach Weimar Vorstellung und einstündiges Gespräch beim Herzog.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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4. Dezember 1799

Sorge für Renovierung und Neueinrichtung der Wohnung.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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3. Dezember 1799

Umzug nach Weimar, in die ehemalige Wohnung der Charlotte von Kalb; Miete jährlich 122 Taler. Lotte bleibt mit Karl und der kleinen Karoline die ersten Wochen bei Frau von Stein; Schiller mit Ernst und den Dienstboten bereits in der Windischengasse A 71.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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2. Dezember 1799

Beschäftigung mit dem Einpacken zum Umzug nach Weimar.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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1. Dezember 1804

Aufführung des "Wilhelm Tell" vor der Erbprinzessin Maria Paulowna in verkürzter Bearbeitung (Weglassung des Kaisermordes mit Rücksicht auf die anwesende Großfürstin, die Tochter des ermordeten Zaren Paul I.).

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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30. November 1795

Plan einer Idylle größten Stils: Vermählung des Herkules mit Hebe: Erhebung des Menschen zum Gott, als objektive Individualisierung seines Schönheitsideals (nicht ausgeführt).

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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29. November 1794

Wunsch nach Lektüre von Goethes bisher ungedruckten "Faust"-Bruchstücken. (Goethe lehnt ab, da er das Paket nicht öffnen wolle, um nicht ins Verbessern zu geraten.)

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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28. November 1797

Plan einer deutschen Bühnenbearbeitung von Shakespeares Königsdramen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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27. November 1801

Generalprobe des "Nathan" in Schillers Bearbeitung. Abends bei Goethe.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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26. November 1801

Vorschlag Karolines, Schiller solle die Jenaer Stellung, die ihm nur Arbeit, aber keine Einnahmen bringe, aufgeben und als freier Schrifsteller nach Rudolstadt ziehen.

 

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25. November 1792

Erhalt des Honorars für die Neuauflage des "Geistersehers" von Göschen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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24. November 1796

Aufforderung an Hölderlin zur Mitarbeit am "Musenalmanach" für 1798.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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23. November 1801

Berliner Erstaufführung der "Jungfrau von Orleans" mit glänzendem Erfolg; bis Jahresende 13 Wiederholungen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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22. November 1799

Abends Besuch von Goethe; Gespräch über den Staatsstreich Napoleons vom 9. November.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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21. November 1795

Goethe teilt Schiller seinen Entschluss zu einer "Art Kriegserklärung gegen die Halbheit" der Journalisten, Rezensenten, Stolberg, Lichtenberg u. a. m. mit, den späteren "Xenien".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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20. November 1803

Zur Punschgesellschaft bei Goethe mit Falk, Meyer und mehreren Schauspielern.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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18./19. November 1782

Der Verkauf des "Fiesko" an den Buchhändler Schwan in Mannheim zu einem Honorar von 1 Louisdor je Druckbogen, wovon 10 L. sofort bezahlt werden, ergibt die Mittel zur Begleichung der dringendsten Schulden im Gasthof, zur Reiseausstattung und für die Fahrtkosten nach Meiningen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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18. November 1782

Vermutlich jetzt schon Mitteilung Dalbergs, dass der "Fiesko" auch in der vorgelegten Bearbeitung nicht brauchbar sei, daher nicht angenommen und vergütet werden könne. Schiller empfängt die Antwort klaglos.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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17. November 1799

Abends Gespräch mit Goethe über die Wirkung des Sonnenbildes in der Glaskugel; Besuch von Schelling.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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Mitte November 1783

Weitere Besserung der schweren Krankheit. Seit 10./11. keine Fieberanfälle mehr, doch weiterhin Diät, die ihm Frau Meyer kocht: weder Fleisch noch Fleischbrühe, nur Wassersuppe, gelbe Rüben oder saure Kartoffeln und Fieberrinde als Brot.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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14. November 1783

Für den Namenstag der Kurfürstin am 19. November verfasst Schiller im Auftrag eine "öffentliche poetische Rede" für das Theater (verloren) und übersendet sie Dalberg, der sie wegen ihrer satirischen Haltung nich brauchen kann und daher "das ganze Lumpenfete" einstellt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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13. November 1804

Hofball. Besuch von Göschen; Verhandlung mit ihm wegen seines "Journals für deutsche Frauen von deutschen Frauen geschrieben. Besorgt von Schiller, Rochlitz und Seume", das seit 1805 in Monatsheften erscheint. Schiller stellt nur seine beratende Mitwirkung in Aussicht.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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12. November 1804

Morgens Übersendung der "Huldigung der Künste" an Wilhelm von Wolzogen zur Mitteilung an die Erbprinzessin. - Abends Urauffürhung der "Huldigung der Künste" zur Ehren des Erbprinzen Karl Friedrich und seiner Gemahlin in Weimar in Schillers Anwesenheit, anschließend Racines "Mithridate" und Feuerwerk. Die Erbprinzessin ist zu Tränen gerührt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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11. November 1804

Empfang bei Hofe; Unterredung Schillers mit der "äußerst liebenswürdigen" Erbprinzessin Maria Paulowna.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

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10. November (Schillers Geburtstag)

1783

Zum Geburtstag von einem Freunde 4 Flaschen Burgunder erhalten. Der Vater rät brieflich zur Rückkehr zur Medizin oder zu einem Unterkommen am Theater in Wien oder Berlin.

1788

Feier von Schillers Geburtstag bei Lengefelds. Als Geschenk Charlottes eine Vase erhalten.

1789

Einnahme seines ersten Kolleggeldes und Erhalt von Prof. Nasts Vorschlag, zusammen mit ihm eine deutsche Ausgabe der griechischen Tragiker zu besorgen.

1804

Vormittags Besuch von Heinrich Voß als Geburtstagsgratulant. Abends Aufführung von "Wallensteins Lager" in Weimar. Anschließend Nachtmusik.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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9. November 1804

Einzug des Weimarischen Erbprinzen Karl Friedrich mit seiner Gemahlin Maria Paulowna in Weimar unter großen Festlichkeiten. Wilhelm von Wolzogen überreicht Schiller einen Brillantring als Geschenk der russischen Kaiserin.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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8. November 1787

Schillers "Prolog" ("Der Frühling kam ...") zur Wiedereröffnung des Weimarischen Theaters von der 8jährigen Christiane Neumann (Euphrosyne) gesprochen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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7. November 1804

Rasches Fortschreiten der Arbeit am "Wilhelm Tell". Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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6. November 1800

Unger sein "historisches Trauerspiel" ("Jungfrau von Orleans") unter Verschweigung von Titel und Inhalt gegen 100 Carolin als Taschenbuch für 3 Jahre zum Verlag angeboten. Unger geht ohne genauere Nachfrage darauf ein.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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5. November 1795

Ankunft Goethes in Jena; mit ihm gewöhnlich nachmittags von 17 Uhr bis 24 oder 1 Uhr nachts zusammen, Gespräche über Baukunst, Optik und andere naturwissenschaftliche Fragen sowie griechische Literatur und Kunst.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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3. und 4. November 1789

Wegen Arbeitsüberlastung zwei Kollegs abgesagt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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3. November 1803

Zu Tee und Spiel bei der Herzoginmutter Anna Amalia.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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2. November 1794

Goethe mit Heinrich Meyer in Jena. Hölderlin erkennt bei seinem ersten Besuch bei Schiller Goethe nicht und behandelt ihn einsilbig.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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1. November 1780

Einreichung der lateinisch geschriebenen Dissertation "Über den Unterschied der entzündlichen und faulen Fieber".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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31. Oktober 1790

Erster Besuch Goethes in Schillers Wohnung in Jena. Gespräch über Körner, den Goethe besucht hat, und über die Philosophie Kants.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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30. Oktober 1793

Schiller sieht von seinem Fenster in Ludwigsburg der nächtlichen Überführung der Leiche Karl Eugens in die Gruft des Ludwigsburger Schlosses zu, mit Tränen in den Augen, und nimmt wohl auch an der Totenfeier in der Schlosskapelle teil.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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29. Oktober 1803

Goethe übersendet Shakespeares "Kaufmann von Venedig" mit der Bitte um Übernahme der Revision und der Proben während seiner Abwesenheit.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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28. Oktober 1801

Goethe gründet das "Mittwochskränzchen", dessen Mitglieder sich alle 14 Tage in Goethes Haus versammeln: Goethe, Schiller und Lotte, Wilhelm und Karoline von Wolzogen, Meyer, Einsiedel, Amalie von Imhoff, Frl. von Göchhausen, Frl. von Wolfskehl, Hauptmann von Egloffstein, Hofmarschall von Egloffstein und Frau, Henriette von Egloffstein.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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27. Oktober 1794

Cotta erbittet von Schiller ein Gedicht zum bevorstehenden Frieden; von Schiller am 14. November abgelehnt; jedoch vermutlich erster Anlass zum Gedichtentwurf "Deutsche Größe".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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26. Oktober 1789

Beginn des Kollegs in Jena. Schiller liest fünfstündig "Universalgeschichte von der fränkischen Monarchie bis Friedrich II.", vor nur 30 Hörern, da die Ankündigung zu spät erschien und die Kollegstunden ungünstig liegen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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25. Oktober 1787

Erhalt der ersten zu rezensierenden Bücher für die Jenaer "Allgemeine Literatur-Zeitung". Dadurch Nötigung zu mehr Lektüre. Vorläufige Ablehnung des Angebots von F. L. Schröder, als Dramaturg nach Hamburg zu kommen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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24. Oktober 1795

Im Intelligenzblatt der "Allgemeinen Literatur-Zeitung" Nr. 122 erscheint ein derber Aufsatz F. A. Wolfs gegen Herders Homer-Aufsatz im 9. Stück der "Horen". Schiller verständigt Herder und Goethe durch Expressen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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23. Oktober 1799

Erkrankung Lottes an Nervenfieber mit heftigen Phantasien und Beängstigungen; mehrere Wochen ohne Besinnung mit öfteren Anfällen. Schiller wacht jede zweite Nacht an ihrem Bett.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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22. Oktober 1781

Die "Erfurtische Gelehrte Zeitung" lüftet erstmals öffentlich die Anonymität der "Räuber" und bezeichnet Schiller als Verfasser.; Metzler in Stuttgart als Verleger.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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21. Oktober 1794

Cotta erbittet das 1. Heft der "Horen" zum Januar statt wie von Schiller vorgeschlagen zur Ostermesse; daher eilige Manuskriptsammlung und -durchsicht.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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20. Oktober 1799

Heirat der Schwester Luise mit dem Pfarrer Frankh. Das Erscheinen von Schillers "Lied von der Glocke" erregt im Schlegel-Kreis große Heiterkeit. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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19. Oktober 1799

Auf der Suche nach geeigneten Tragödienstoffen zur Förderung von Schillers Dichtung schlägt Herzog Karl August ihm die Bearbeitung der Geschichte des Martinuzzi vor. Schiller lehnt sie als nur politisch ab, und der Herzog wünscht, ein Schema der "Malteser" zu sehen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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18. Oktober 1794

Goethes Einladung, an diesem Tag zur Aufführung des "Don Carlos" nach Weimar zu kommen, kann Schiller krankheitshalber nicht nachkommen. Weiterarbeit an den Briefen "Über die ästhetische Erziehung des Menschen".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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17. Oktober 1797

Umzug in die Stadtwohnung im Griesbachschen Haus.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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16. Oktober 1804

Aufforderung an Cotta, sich um den Verlag von Goethes gesammelten Werken zu bewerben.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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15. Oktober 1798

Angebot an Iffland, ihm den dreiteiligen "Wallenstein" nach der Aufführung in Weimar gegen ein Honorar von 60 Friedrichsdor für das Berliner Theater zu überlassen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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14. Oktober 1797

Goethes Plan eines "Wilhelm-Tell"-Epos, an Schiller aus der Schweiz mitgeteilt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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13. Oktober 1787

Corona Schröter liest Schiller und Frau von Kalb Goethes "Iphigenie" vor. Häufiger Verkehr mit ihr.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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12. Oktober 1798

Uraufführung von "Wallensteins Lager" in Weimar. Nach der Vorstellung Bankett mit den Schauspielern im "Elefanten", bei dem Schiller zu vorgerückter Stunde mit schwäbischem Aklzent die Kapuzinerpredigt hält.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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11. Oktober 1799

Nachts 22.30 Uhr Geburt der Tochter Karoline Henriette Luise. 

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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10. Oktober 1787

Whistspiel in der Mittwochsgesellschaft mit Bode, Frl. Schmidt, Corona Schröter u. a. Aussöhnung mit Wieland, bei dem sich Schiller für die "Don Carlos"-Rezension bedankt und der Schillers dramatische Begabung betont. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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9. Oktober 1782

Der Versuch, für das größere Gedicht "Teufel Amor" in Frankfurt einen Verleger zu finden, scheitert, da dieser nur 18 statt der verlangten 25 Gulden bietet und Schiller das Gedicht trotz größter Notlage nicht unter Wert verkaufen will. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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8. Oktober 1799

Mittags mit Goethe Gespräch über tragische Momente. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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7. Oktober 1782 (Fluchtmonat)

Vormittags sorgfältige Besichtigung Frankfurts und Besuch von sechs Buchläden, wo Schiller nach dem Absatz der "Räuber" fragt. Dass alle Exemplare verkauft wurden, heitert Schiller auf, der sich einmal sogar zu erkennen gibt. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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6. Oktober 1798

Die von Goethe gewünschten Veränderungen des Prologs mit Vergnügen aufgenommen. Goethe übersendet das "Soldatenlied" für den Anfang von "Wallensteins Lager". (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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5. Oktober 1794

Erhalt von Danneckers Büste; Dank an den Künstler und Bitte um einen weiteren Abguss für Körner und eine Ausführung in Marmor.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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4. Oktober 1793

"Ich bin noch immer mit meinem alten Leiden geplagt, und die vaterländische Luft will noch gar keine Wirkung zeigen." Die Krankheit hindert Schiller, sich als Instruktor des Weimarer Prinzen zu bewerben.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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3. Oktober 1798

Bekanntschaft mit dem Enthusiasten J. B. Lacher, der vor Schiller seine Revolutionspläne entwickelt; abends beim Nachtessen "Schwabenfest" mit Lacher und Niethammer.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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2. Oktober 1804

"Habe ich vomiert."

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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30. September/1. Oktober 1788

Ein lang anhaltendes rheumatisches Fieber löst sich in ein Zahngeschwür auf. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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29. September 1799

Abends Besuch von Goethe, Schelling und Gries. Das "Lied von der Glocke" an Gädicke zum Druck übersandt (wohl in der 2. Septemberhälfte beendet). (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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28. September 1785

Die Verlobung seiner Schwester Christophine mit Reinwald, der Schiller anfangs widerraten hatte, veranlasst ihn zu der Bitte, Christophine möge Reinwald die früheren abratenden Briefe zeigen. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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27. September 1801

Mittags mit Wieland bei Goethe zu Tisch.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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September/Oktober 1789

Charlotte von Kalb berichtet Schiller, sie glaube, mit Herders Hilfe eine Lösung ihrer Ehe zu erreichen, und äußert wohl auch die Hoffnung, sich dann mit Schiller verbinden zu können. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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Ende September 1787

Erneutes Zusammentreffen mit Wieland beim Souper bei Voigt. _ Wielands freundliche Besprechung des "Don Carlos" erscheint im "Teutschen Merkur" und veranlasst die baldige Aussöhnung beider. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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Ende September 1793

Erste Begegnung mit Hölderlin, den er als Hauslehrer für Frau von Kalb empfiehlt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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23. September 1784

Auf einen finanziellen Hilferuf an den Vater beknnt dieser seine Unfähigkeit, ihn weiter zu unterstützen, und sendet nur 2 Louisdor als letzte Unterstützung für den Notfall.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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22. September 1782 (Fluchttag aus Stuttgart)

Abends 21 Uhr mit zwei (untauglichen) Pistolen zu Streichers Wohnung, wo die zwei Koffer und Streichers kleines Klavier aufgeladen werden; 22 Uhr Abfahrt durch das Eßlinger Tor.

Dr. Ritter (Schiller) und Dr. Wolf (Streicher) passieren ohne Kontrolle.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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21. September 1798

Schlaflose Nacht. Einarbeitung des Kapuziners in "Wallensteins Lager". Anzeige der Dreitielung des "Wallenstein" an Cotta.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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20. September 1793

Stäudlin empfiehlt Schiller Hölderlin als Hauslehrer für Frau von Kalb.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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19. September 1799

Abends Gespräch mit Goethe über Magnetismus, Farbenlehre und das Verhältnis der Empirie zur Transzendentalphilosophie. Wiederholte gemeinsame Lektüre vom Schluss des I. Aktes der "Maria Stuart".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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18. September 1789

Früh Abreise aus Jena und nachmittags Ankunft in Rudolstadt und Volkstädt, zu einem einmonatigen Ferienaufenthalt. Arbeit dort an der Fortsetzung des "Geistersehers". Schwieriges Verhältnis zu Frau von Lengefeld durch die Geheimhaltung des Verlöbnisses. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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17. September 1801

Schiller sieht die dritte Leipziger Aufführung der "Jungfrau von Orleans". Am Schluss ein hundertstimmiges Vivat, für das Schiller von der Loge aus dankt; nach der Vorstellung stehen die Zuschauer Spalier bis zum Ranstädter Tor.(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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16. September 1801

In Hohnstädt bei Göschen; von ihm 300 Taler für den "Don Carlos" erhalten. Übernachtung ebenda.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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15. September 1797

Immer noch Husten, doch frei von Krämpfen. Das "Lied von der Glocke" weiterhin liegen gelassen. Besuch von W. v. Wolzogen und Leutnant Vent.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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14. September 1793

Geburt des ersten Sohnes Karl Friedrich Ludwig unter Aufsicht Hovens in Anwesenheit der Mutter Schillers und der Schwester Nanette. Schiller schläft zur Geburtsstunde. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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13. September 1799

Reise von Rudolstadt nach Weimar zu Goethe. Empfang eines silbernen Kaffeeservices von der Herzogin Luise von Weimar als Anerkennung für den "Wallenstein". (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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12. September 1794

Bitte an Körner um eine Kopie seines Ölbildes von Graff. - Mittags Stadtkommandant Major von Hendrich, Fichte und W. v. Humboldt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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11. September 1799

Herzog Karl August genehmigt Schillers Bitte um Gehaltserhöhung vom 1. September und gewährt zu den seit 1790 vereinbarten 200 Talern weitere 200 Taler jährlich.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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10. September 1794

Goethe sendet Schiller ungenannt durch Frau von Stein einen Tisch.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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9. September 1802

Plan, nach Abschluss der "Braut von Messina" zuerst den "Warbeck", dann den "Wilhelm Tell" vorzunehmen, der im Grundriss ebenfalls steht.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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8. September 1798

"Wieder an den Wallenstein gegangen." Die Liebesszenen sind noch nicht fertig.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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7. September 1783

200 Gulden, 1/3 des Gehalts, vobn Dahlberg ausbezahlt und für standesgemäße Kleidung verwendet. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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6. September 1797

Bitte an Böttiger um Durchsicht der "Kraniche des Ibykus" im Hinblick auf Verstöße gegen die griechischen Gewohnheiten. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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5. September 1800

Beginn der Niederschrift der "Jungfrau von Orleans". Mahnung an Goethe zur Fortsetzung des "Faust". (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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4. September 1799

Goethe meldet den Abschluss eines Mietvertrages für Schiller mit dem Perückenmacher Müller. Frau von Kalb will Schiller einige Möbel in der Wohnung überlassen. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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3. September 1799

Die Arbeit an der "Maria Stuart" ist bis zur Begegnung der Königinnen fortgeschritten; Unterbrechung derselben für die Arbeiten zum "Musenalmanach". (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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Anfang September (2.?) 1784

Dalberg lässt Schiller durch den Theaterarzt Hofrat Mai nahelegen, zur Medizin zurückzukehren. Schiller greift den Vorschlag freudig auf und erbittet von Dalberg eine finanzielle Unterstützung für ein Jahr Studium, die er anschließend durch neue Dramen einbringen wolle. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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1. September 1783

Antritt der neuen Stellung als Theaterdichter. - Am gleichen Tag Erkrankung am "kalten Fieber" (Malaria), das fast einen Monat anhält und mit Nachwirkungen bis in den Januar hinein wiederkehrt. Durch Überdosis an Chinarinde und strenge Diät wird der Magen in langanhaltende Mitleidenschaft gezogen. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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31. August 1804

"Es geht noch immer sehr langsam mit meiner Erholung, und meine ganze Tätigkeit stockt noch, leider habe ich diese sechs Wochen aus meinem Leben verloren." (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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30. August 1794

Goethe übersendet seinen Aufsatz "In wiefern die Idee, Schönheit sei Vollkommenheit mit Freiheit, auf organische Naturen angewendet werden könne" als Ergebnis der Unterhaltung vom 20./22. Juli. Der Begleitbrief nennt Schiller erstmals "Freund". (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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29. August 1787

Uraufführung des "Don Carlos" (Jambenfassung) in Hamburg mit F. L. Schröder in der Titelrolle. - Fester Entschluss zum Kant-Studium. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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28. August 1799

Fester Entschluss zur Übernahme der Wohnung der Frau von Kalb für 122 Reichstaler. - Durch Zahnweh am Sprechen und Lesen gehindert.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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27. August 1794

Annähernder Brief Goethes, der Einblick in Schillers geistigen Werdegang wünscht und den Plan einer künftigen gemeinsamen Arbeit andeutet: "Es scheint, als wenn wir, nach einem so unvermuteten Begegnen, miteinander fortwandern müßten."

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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26. August 1792

Die Pariser Nationalversammlung erteilt Schiller (le sieur Gille, Publiciste allemand) den Titel eines Citoyen francais.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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25. August 1798

Einweihung des Gartenhäuschens. Besuch Fichtes, der sich äußerst verbindlich zeigt; Wiederanknüpfung des Verhältnisses.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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24. August 1784

Verblümte briefliche Bitte an Dalberg, ihn noch ein Jahr lang für das Theater zu halten, mit Darlegung weitausgreifender Schaffenspläne: Vollendung des "Don Carlos", zweiter Teil der "Räuber", Klassiker-Bühnenbearbeitungen etc. Der Brief bleibt unbeantwortet, der Vertrag wird nicht verlängert (Vermutliche Gründe: Misserfolg des "Fiesko", nicht geliefertes drittes Schauspiel etc.) .

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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23. August 1794

Werbender Brief an Goethe, der die Summe von Goethes Existenz zieht. Beginn des intensiven Briefwechsels.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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22. August 1797

Katarrfieber und hartnäckiger Husten; Stocken der eigenen Arbeiten u. a. am "Lied von der Glocke".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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21. August 1802

Abschluss der Bauarbeiten am Haus, die ihn oft bei der Arbeit störten und einige 100 Taler mehr kosten, als veranschlagt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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20. August 1799

Während der Arbeit an "Maria Stuart" taucht der Plan einer neuen Tragödie auf: "Warbeck", der falsche Thronprätendent, Grundmotiv auch des "Demetrius". Erste Umrisse des neuen Planes festgehalten. 

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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19. August 1788

Beginn des "Vogelschießens" in Rudolstadt, das zuerst eine Woche dauert und mit Theater, Spielfreiheit usw. insgesamt 4 Wochen in Anspruch nimmt und an dem sich Schiller - auf Veranlassung des Fürsten Mitglied der Schützengilde geworden - beteiligt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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18. August 1803

Bemühungen um einen Hauslehrer für Wilhelm von Humboldts Kinder. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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17. August 1795

Bemerkungen über das 6. Buch von "Wihelm Meisters Lehrjahren" und Bitte um Goethes "Faust"-Fragmente für die "Horen". Trotz angegriffener Gesundheit starke Schaffenslust; bisher 15 Gedichte zum "Musenalmanach", darunter "Pegasus im Joch", fertig.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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16. August 1802

Vom Weimarer Theater 100 Taler erhalten.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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15. August 1798

Schiller liest Goethe die beiden letzten Akte des "Wallenstein" vor. Vorläufiger Abschluss der einteiligen Fassung des Dramas.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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14. August 1800

Schiller flieht vor der Weimarer Stadthitze und zieht zu ungestörter Arbeit für kurze Zeit nach Oberweimar.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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13. August 1783

Leseprobe der "Luise Millerin" in großer Gesellschaft bei Dalberg; Zusammentreffen mit dem französischen Gesandten Baron von Groschlag, dem Hofmaler Ferdinand Kobell und Otto von Gemmingen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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12. August 1785

Schiller begleitet das frisch vermählte Paar Körner auf dem Weg nach Dresden zu Pferd bis Hubertusburg. Bei Stötteritz Sturz vom Pferd und Quetschung der rechten Hand, dadurch 1 Monat am Schreiben gehindert.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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11. August 1795

Goethe macht auf der Rückreise von Karlsbad in Jena Station und übergibt Schiller die 2. Hälfte des 5. und den Anfang des 6. Buches der "Lehrjahre"; Schiller liest ihm vermutlich das Gedicht "Das Ideal und das Leben" vor.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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10. August 1787

Besuch bei Knebel in Goethes Gartenhaus. Vormittags mit Knebel bei der Herzogin Anna Amalia.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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9. August 1799

Ein Drittel der "Maria Stuart", "das Schwerste vom Ganzen"", abgeschlossen. Entschluss, die nächsten 6 Jahre nur dem Drama zu widmen und die Winter in Weimar zuzubringen, um durch häufige Theaterbesuche seine dramatische Phantasie zu befördern.

 

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8. August 1796

Bitte an Zelter um Vertonung einiger Gedichte aus dem "Musenalmanach". Arbeit an "Pompeji und Herkulanum".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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7. August 1804

Taufe von Emilie Schiller. Paten: die Fürstinnen Karoline Luise von Rudolstadt und Wilhelmine Friederike Karoline von Sondershausen, Frau von Lengefeld, Karoline von Wolzogen, Graf Geßler, J. H. Voß und nachträglich die Prinzessin Karoline von Weimar. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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6. August 1791

Auf der Rückreise von Karlsbad Besuch in Eger. Besichtigung des Rathauses (mit Porträt Wallensteins und Darstellungen seiner Ermordung) und der Mordstätte.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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5. August 1789

Charlotte von Lengefeld gibt Schiller auf dessen briefliche Erklärung vom 3. August hin schriftlich ihr Jawort.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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4. August 1788 (August, Anfang)

Wiederum Schnupfen, Fieber und Kopfschmerz.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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3. August 1789

Schiller bittet Charlotte von Lengefeld um ihre Hand und wartet bei Körner auf ihre Antwort.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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2. August 1795

Cotta wegen Unzufriedenheit mit dem Verleger Michaelis die folgenden Musenalmanache versprochen und seinem Vater durch Cotta 25 Louisdor Honorar für sein Buch "Über die Baumzucht im Großen" auszahlen lassen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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1. August 1787

Spaziergang im Wald vor Weimar, wo Schiller Herder trifft; abends bei ihm, Gespräch über die Schaffensweise.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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31. Juli 1784

Die Stuttgarter Schuld von 200 Gulden ist fällig, die Bürgin, Korporalin Fricke, ist nach Mannheim geflohen und von der Polizei in Schuldhaft gesetzt. Ausweg in letzter Minute durch Schillers Mannheimer Wirt, Baumeister Hölzel, der Schiller 100 Gulden leiht, von denen Schiller Frau Fricke 80 Gulden schickt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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30. Juli 1792

"Die Last des 'Dreißigjährigen Kriegs' liegt noch schwer auf mir, und weil mich die Krämpfe auch redlich fortplagen, so weiß ich oft kaum, wo aus noch ein."

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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29. Juli 1795

Cotta bittet um mehr unterhaltende und erholende Beiträge zu den "Horen" und um den Anfang des "Wallenstein".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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28. Juli 1796

Weitere "Xenien"-Sendung an Goethe. Plan, für ein Theater in Jena Stimmen zu werben - auf Anraten Goethes.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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27. Juli 1787

Zusammen mit Wieland von der Herzogin Anna Amalia nach Tierfurt eingeladen. Auf dem Hinweg spricht Wieland über sein Verhältnis zu Schillers Jugendwerken, in denen er Delikatesse und Feinheit vermisst.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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26. Juli 1800

Unger für den Kalender auf 1802 anstatt der schon an Cotta vergebenen "Maria Stuart" ein anderes Stück ("Jungfrau von Orleans") versprochen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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25. Juli 1804

Geburt der jüngsten Tochter Emilie Henriette Luise in Jena.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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24. Juli 1787

Erster Besuch bei Herder, der Schillers Schriften nicht kennt und mit ihm umgeht "wie mit einem Menschen, von dem er nichts weiter weiß, als daß er für etwas gehalten wird."

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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23. Juli 1803

Dreißig Flaschen weißen Portwein als Geschenk von Cotta erhalten. Besuch bei Goethe; Gespräch über den "Götz".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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22. Juli 1803

Spaziergang mit Goethe; Gespräch über die Anlage des "Wilhelm Tell".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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21. Juli 1784

Erscheinen von Karl Philipp Moritz' abfälliger Kritik von "Kabale und Liebe" in der "Königlich priveligirten Berlinischen Staats- und gelehrten Zeitung".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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20. Juli 1796

Goethe übersendet einen Fisch, den Schillers mit Frau von Lengefeld und Schlegels verzehren.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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19. Juli 1799

Lektüre von Friedrich Schlegels "Lucinde".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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18. Juli 1797

Goethe tritt - vermutlich - den Stoff der "Kraniche des Ibykus" an Schiller ab.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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17. Juli 1797

Änderung am Gedicht "Der Handschuh". Abends bei Frau von Stein.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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16. Juli 1802

Übersendung einer gerichtlichen Vollmacht für Cotta in der Erbschaftsangelegenheit, da Schiller auf sein Erbteil vom Vater zugunsten seiner Mutter verzichtet hatte, nun jedoch nicht vom Erbe der Mutter ausgeschlossen sein will.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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15. Juli 1799

Wunsch, Goethes Gedanken über den Dilletantismus zu erfahren.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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14. Juli 1797

Der Herzogin Luise und Frau von Stein "Wallensteins Lager" und die Balladen vorgelesen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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13. Juli 1803

Diner beim Oberhofgerichtsrat Blümner aus Leipzig, auf dem Schiller mitteilt, der Entwurf des "Tell" sei vollkommen fertig, und er reise jetzt heim, um die Arbeit zu vollenden.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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12. Juli 1802

Verhandlungen mit Voigt über sein künftiges Adelswappen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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11. Juli 1796

Nachmittags um 13 Uhr: Geburt von Schillers Sohn Ernst Friedrich Wilhelm. - Besuch von Schlegels.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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10. Juli 1800

Vorschlag an Cotta, die "Maria Stuart" im nächsten "Musenalmanch" zu veröffentlichen, da ihm zum Lyrischen alle Neigung fehle und der "Musenalmanach" sonst eingestellt werden müsse.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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9. Juli 1801

Immer noch kein neues Stück begonnen, dagegen einen "Plan zu dreien ausgedacht".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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8. Juli 1804

Abends mit Heinrich Voß bei Goethe; Gespräch über Hölderlins Sophokles-Übersetzung.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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7. Juli 1804

Nachmittags Besuch von Heinrich Voß; abends bei Goethe, der aus Jena zurückkehrt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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6. Juli 1791

Besuch von Novalis.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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5. Juli 1799

Bis zum 12. Juli infolge unerträglicher Hitze: Arbeitsunfähigkeit und Schlaflosigkeit.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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4. Juli 1804

Berliner Erstaufführung des "Wilhelm Tell", der dort innerhalb von 14 Tagen sechs Mal gespielt wird. Honorar: 331 Taler.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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3. Juli 1800

Manuskript der "Maria Stuart" an Körner gesandt. Erste Aufführung der "Maria Stuart" in Lachstädt mit großem Erfolg. Abends Gespräch mit Goethe über die "Jungfrau von Orleans".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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2. Juli 1804

An den Pächter Weidner in Niederroßla 1100 Reichstaler, die Hälfte der Hypothek, einschließlich Zinsen zurückgezahlt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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1. Juli 1793

"Jetzt viel besser, als ich lange nicht gewesen bin." - 16 Louisdor an Körner zur Schuldentilgung.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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30. Juni 1798

Goethe berichtet Schiller über seinen Plan eines "Tell"-Epos. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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29. Juni 1790

Körner schlägt Schiller die Abfassung eines Lustspiels vor.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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28. Juni 1783

Schillers Mannheimer Reise wird in Stuttgart bekannt. Der Herzog erfährt davon, befiehlt Schiller zu sich nach Hohenheim und bestraft ihn, der die Mitwisserschaft des Oberst von Rau nicht verrät, mit 14 Tagen Arrest, bis zum 11. Juli. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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27. Juni 1795

Fichte stellt in seinem Antwortschreiben auf Schillers Absagebrief vom 24. Juni S.s eigene Bedeutung als Philosoph in Frage und lehnt den Stil seiner philosophischen Arbeiten als unwissenschaftlich ab. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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26. Juni 1797

Schiller übersendet Goethe den "Ring des Polykrates" als Gegenstück zu dessen ursprünglich geplanter Ballade "Die Kraniche des Ibykus". (G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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25. Juni 1796

Einmaliger Besuch Jean Pauls bei Schiller, der ihn für die "Horen" gewinnen und zur Übersiedlung nach Jena überreden will. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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24. Juni 1795

Schiller weist Fichtes "Horen"-Beitrag "Geist und Buchstab in der Philosophie" als zu abstrakt, schwerfällig und z. T. verwirrt in der Darstellung zurück. Streit mit Fichte und Auseinandersetzung deswegen bis Anfang August. Fichte zieht sich ganz von den "Horen" zurück. (G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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23. Juni 1797

Rückkehr Charlottes aus Weimar. - Freude über Goethes Entschluss, am "Faust" weiterzuarbeiten.

(G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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22. Juni 1804

542 Reichstaler als drittes Geschenk Karl von Dalbergs für den "Wilhelm Tell" erhalten

(G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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21. Juni 1787

Erscheinen der ersten Buchausgabe: "Dom Karlos Infant von Spanien" bei Göschen. Diese Fassung mit über 6000 Versen wird von Schiller später mehrfach gekürzt werden. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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20. Juni 1793

Erscheinen des Zweiten Stücks der "Neuen Thalia", mit Schillers Abhandlung "Über Anmut und Würde", die zugleich in 150 Exemplaren als Sonderdruck erscheint. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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19. Juni 1804

Spaziergang mit Goethe.

Abends mit Goethe, Lotte, Frau von Stein, Amalie von Imhoff und Heinrich Voß bei Karoline von Wolzogen, wo Schiller aus "1001 Nacht" erzählt.

 

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18. Juni 1804

Mitteilung an Kabinettsrat Beyme, dass er in Weimar bleiben werde, aber gegen eine Vergütung von jährlich 2000 Reichstalern mehrere Monate des Jahres in Berlin zubringen wolle.

Von Crusius 235 Reichstaler Honorar für seine "Gedichte" erhalten. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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17. Juni 1800

Von Opitz aus Leipzig 10 Louisdor für die "Maria Stuart" erhalten.

 

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16. Juni 1800

Schiller deutet gegenüber Körner die Aufnahme einer neuen Dramenproduktion an ("Jungfrau von Orleans") und schreibt: "Ich fange endlich an, mich des dramatischen Organs zu bemächtigen und mein Handwerk zu verstehen."

 

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15. Juni 1795

Schiller schließt die Lektüre des 5. Buchs von "Wilhelm Meisters Lehrjahre" ab. Einige seiner Kritikpunkte wird Goethe später in einer Umarbeitung berücksichtigen.

 

15. Juni 1797

Abends Gespräch mit Goethe über den Aufbau des V. Wallenstein-Akts (Szenen in Eger)

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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14. Juni 1800

Uraufführung der "Maria Stuart" im Weimarer Hoftheater vor ausverkauftem Haus mit großem Erfolg. Kritik (nur) von seiten Herders, Wielands und des Schlegel-Kreises.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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13. Juni 1794

Gedruckte Einladung zur Mitarbeit an den "Horen" wird an Goethe und Kant versandt. Es ist zugleich der erste Brief Schillers an Goethe.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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12. Juni 1800

Auf Veranlassung Herders ersucht der Herzog Karl August Goethe, Schiller zur Streichung der Kommunionsszene in "Maria Stuart" zu bewegen.

(G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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11. Juni 1797

Gespräch mit Goethe über den "Taucher", Charaktere und die Komödie.

(G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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10. Juni 1794

Schiller verspricht dem Herzog von Augustenburg, die beim Kopenhagener Schlossbrand vernichteten Briefe nach Konzepten wiederherzustellen - woraus dann die Briefe "Über die ästhetische Erziehung des Menschen" entstehen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

9. Juni 1789

Schiller hält seine dritte Vorlesung vor fast 500 Studenten.

 

9. Juni 1800

Abschluss der "Maria Stuart", Schiller leitet die Leseproben des Stücks selbst.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

8. Juni 1791

Nach einem lebensbedrohlichen Fieberanfall, von dem sich Schiller nur langsam erholt, verbreitet die "Oberdeutsche allgemeine Literaturzeitung" die Falschmeldung von Schillers Tod.

 

8. Juni 1804

Herzog Karl August von Weimar bewilligt die Verdopplung von Schillers Gehalt. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

7. Juni 1784

Erneuter Werbungsbrief an Henriette von Wolzogen um die Hand ihrer Tochter Charlotte: "Mein Herz sehnt sich nach Mitteilung und inniger Teilnahme" - in der Nachschrift vom 15. Juni als "närrischer Einfall" bezeichnet.

 

7. Juni 1798

Abends Gespräch mit Goethe über den "Faust". (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

6. Juni 1784

In Mannheim trifft Schiller erstmals seine spätere Frau, Charlotte von Lengefeld (Hochzeit 1790), die verwandt ist mit seiner Gönnerin, der Frau von Wolzogen.

 

6. Juni 1789

Offizielle Amtseinführung Schillers als Professor in Jena.

 

* * *

 

5. Juni 1804

Nachdem Schiller Herzog Karl August am Vortag um Gehaltserhöhung gebeten hatte (zur Zukunftssicherung seiner Kinder), stellt dieser in Aussicht, auf Schillers Wünsche einzugehen. Goethe wird um Vermittlung gebeten. Schiller rechnet mit einer Gehaltsverdoppelung auf 800 Taler.

 

* * *

 

Anfang Juni/4. Juni 1797

Unterbrechung der Arbeit am "Wallenstein" zugunsten des "Musenalmanchs"; Beginn der Balladendichtung.

4. Juni: Abends Gespräch mit Goethe über "Die Braut von Koprinth".

(nach: G. v. Wilpert: Schiller-Chronik).

 

* * *

 

3. Juni 1785

Schiller schreibt an Körner: Wegen Unregelmäßigkeiten fühlt er sich nicht mehr an den Verleger Schwan gebunden und schlägt Körner - beteiligt am Göschen-Verlag - eine Neuauflage des "Fiesko" und der "Räuber" vor. Enthüllung seiner Geldnot.

(nach: G. v. Wilpert: Schiller-Chronik).

 

* * *

 

Anfang Juni 1801

Angegriffene Gesundheit infolge rauhen Wetters.

 

2. Juni 1801

Abends bei Goethe. (nach: G. v. Wilpert, Schiller-Chronik)

 

* * *

 

1. Juni/Anfang Juni 1795

Besuch Goethes in Jena. Gespräche über "Wilhelm Meisters Lehrjahre" und den Unterschied zwischen Roman und Drama. Schiller bekommt einen Fieberanfall , seine Frau und Sohn Karl erkranken an Masern. (nach: G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

 

* * *

 

31. August 1804

"Es geht noch immer sehr langsam mit meiner Erholung, und meine ganze Tätigkeit stockt noch, leider habe ich diese sechs Wochen aus meinem Leben verloren." (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

30. August 1794

Goethe übersendet seinen Aufsatz "In wiefern die Idee, Schönheit sei Vollkommenheit mit Freiheit, auf organische Naturen angewendet werden könne" als Ergebnis der Unterhaltung vom 20./22. Juli. Der Begleitbrief nennt Schiller erstmals "Freund". (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

29. August 1787

Uraufführung des "Don Carlos" (Jambenfassung) in Hamburg mit F. L. Schröder in der Titelrolle. - Fester Entschluss zum Kant-Studium. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

28. August 1799

Fester Entschluss zur Übernahme der Wohnung der Frau von Kalb für 122 Reichstaler. - Durch Zahnweh am Sprechen und Lesen gehindert.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

27. August 1794

Annähernder Brief Goethes, der Einblick in Schillers geistigen Werdegang wünscht und den Plan einer künftigen gemeinsamen Arbeit andeutet: "Es scheint, als wenn wir, nach einem so unvermuteten Begegnen, miteinander fortwandern müßten."

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

26. August 1792

Die Pariser Nationalversammlung erteilt Schiller (le sieur Gille, Publiciste allemand) den Titel eines Citoyen francais.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

25. August 1798

Einweihung des Gartenhäuschens. Besuch Fichtes, der sich äußerst verbindlich zeigt; Wiederanknüpfung des Verhältnisses.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

24. August 1784

Verblümte briefliche Bitte an Dalberg, ihn noch ein Jahr lang für das Theater zu halten, mit Darlegung weitausgreifender Schaffenspläne: Vollendung des "Don Carlos", zweiter Teil der "Räuber", Klassiker-Bühnenbearbeitungen etc. Der Brief bleibt unbeantwortet, der Vertrag wird nicht verlängert (Vermutliche Gründe: Misserfolg des "Fiesko", nicht geliefertes drittes Schauspiel etc.) .

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

23. August 1794

Werbender Brief an Goethe, der die Summe von Goethes Existenz zieht. Beginn des intensiven Briefwechsels.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

22. August 1797

Katarrfieber und hartnäckiger Husten; Stocken der eigenen Arbeiten u. a. am "Lied von der Glocke".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

21. August 1802

Abschluss der Bauarbeiten am Haus, die ihn oft bei der Arbeit störten und einige 100 Taler mehr kosten, als veranschlagt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

20. August 1799

Während der Arbeit an "Maria Stuart" taucht der Plan einer neuen Tragödie auf: "Warbeck", der falsche Thronprätendent, Grundmotiv auch des "Demetrius". Erste Umrisse des neuen Planes festgehalten. 

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

19. August 1788

Beginn des "Vogelschießens" in Rudolstadt, das zuerst eine Woche dauert und mit Theater, Spielfreiheit usw. insgesamt 4 Wochen in Anspruch nimmt und an dem sich Schiller - auf Veranlassung des Fürsten Mitglied der Schützengilde geworden - beteiligt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

18. August 1803

Bemühungen um einen Hauslehrer für Wilhelm von Humboldts Kinder. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

17. August 1795

Bemerkungen über das 6. Buch von "Wihelm Meisters Lehrjahren" und Bitte um Goethes "Faust"-Fragmente für die "Horen". Trotz angegriffener Gesundheit starke Schaffenslust; bisher 15 Gedichte zum "Musenalmanach", darunter "Pegasus im Joch", fertig.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

16. August 1802

Vom Weimarer Theater 100 Taler erhalten.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

 

15. August 1798

Schiller liest Goethe die beiden letzten Akte des "Wallenstein" vor. Vorläufiger Abschluss der einteiligen Fassung des Dramas.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

14. August 1800

Schiller flieht vor der Weimarer Stadthitze und zieht zu ungestörter Arbeit für kurze Zeit nach Oberweimar.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

13. August 1783

Leseprobe der "Luise Millerin" in großer Gesellschaft bei Dalberg; Zusammentreffen mit dem französischen Gesandten Baron von Groschlag, dem Hofmaler Ferdinand Kobell und Otto von Gemmingen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

12. August 1785

Schiller begleitet das frisch vermählte Paar Körner auf dem Weg nach Dresden zu Pferd bis Hubertusburg. Bei Stötteritz Sturz vom Pferd und Quetschung der rechten Hand, dadurch 1 Monat am Schreiben gehindert.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

11. August 1795

Goethe macht auf der Rückreise von Karlsbad in Jena Station und übergibt Schiller die 2. Hälfte des 5. und den Anfang des 6. Buches der "Lehrjahre"; Schiller liest ihm vermutlich das Gedicht "Das Ideal und das Leben" vor.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

10. August 1787

Besuch bei Knebel in Goethes Gartenhaus. Vormittags mit Knebel bei der Herzogin Anna Amalia.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

9. August 1799

Ein Drittel der "Maria Stuart", "das Schwerste vom Ganzen"", abgeschlossen. Entschluss, die nächsten 6 Jahre nur dem Drama zu widmen und die Winter in Weimar zuzubringen, um durch häufige Theaterbesuche seine dramatische Phantasie zu befördern.

 

* * *

 

8. August 1796

Bitte an Zelter um Vertonung einiger Gedichte aus dem "Musenalmanach". Arbeit an "Pompeji und Herkulanum".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

7. August 1804

Taufe von Emilie Schiller. Paten: die Fürstinnen Karoline Luise von Rudolstadt und Wilhelmine Friederike Karoline von Sondershausen, Frau von Lengefeld, Karoline von Wolzogen, Graf Geßler, J. H. Voß und nachträglich die Prinzessin Karoline von Weimar. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

6. August 1791

Auf der Rückreise von Karlsbad Besuch in Eger. Besichtigung des Rathauses (mit Porträt Wallensteins und Darstellungen seiner Ermordung) und der Mordstätte.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

5. August 1789

Charlotte von Lengefeld gibt Schiller auf dessen briefliche Erklärung vom 3. August hin schriftlich ihr Jawort.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

4. August 1788 (August, Anfang)

Wiederum Schnupfen, Fieber und Kopfschmerz.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

3. August 1789

Schiller bittet Charlotte von Lengefeld um ihre Hand und wartet bei Körner auf ihre Antwort.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

2. August 1795

Cotta wegen Unzufriedenheit mit dem Verleger Michaelis die folgenden Musenalmanache versprochen und seinem Vater durch Cotta 25 Louisdor Honorar für sein Buch "Über die Baumzucht im Großen" auszahlen lassen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

1. August 1787

Spaziergang im Wald vor Weimar, wo Schiller Herder trifft; abends bei ihm, Gespräch über die Schaffensweise.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

31. Juli 1784

Die Stuttgarter Schuld von 200 Gulden ist fällig, die Bürgin, Korporalin Fricke, ist nach Mannheim geflohen und von der Polizei in Schuldhaft gesetzt. Ausweg in letzter Minute durch Schillers Mannheimer Wirt, Baumeister Hölzel, der Schiller 100 Gulden leiht, von denen Schiller Frau Fricke 80 Gulden schickt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

30. Juli 1792

"Die Last des 'Dreißigjährigen Kriegs' liegt noch schwer auf mir, und weil mich die Krämpfe auch redlich fortplagen, so weiß ich oft kaum, wo aus noch ein."

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

29. Juli 1795

Cotta bittet um mehr unterhaltende und erholende Beiträge zu den "Horen" und um den Anfang des "Wallenstein".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

28. Juli 1796

Weitere "Xenien"-Sendung an Goethe. Plan, für ein Theater in Jena Stimmen zu werben - auf Anraten Goethes.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

27. Juli 1787

Zusammen mit Wieland von der Herzogin Anna Amalia nach Tierfurt eingeladen. Auf dem Hinweg spricht Wieland über sein Verhältnis zu Schillers Jugendwerken, in denen er Delikatesse und Feinheit vermisst.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

26. Juli 1800

Unger für den Kalender auf 1802 anstatt der schon an Cotta vergebenen "Maria Stuart" ein anderes Stück ("Jungfrau von Orleans") versprochen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

25. Juli 1804

Geburt der jüngsten Tochter Emilie Henriette Luise in Jena.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

24. Juli 1787

Erster Besuch bei Herder, der Schillers Schriften nicht kennt und mit ihm umgeht "wie mit einem Menschen, von dem er nichts weiter weiß, als daß er für etwas gehalten wird."

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

23. Juli 1803

Dreißig Flaschen weißen Portwein als Geschenk von Cotta erhalten. Besuch bei Goethe; Gespräch über den "Götz".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

22. Juli 1803

Spaziergang mit Goethe; Gespräch über die Anlage des "Wilhelm Tell".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

21. Juli 1784

Erscheinen von Karl Philipp Moritz' abfälliger Kritik von "Kabale und Liebe" in der "Königlich priveligirten Berlinischen Staats- und gelehrten Zeitung".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

20. Juli 1796

Goethe übersendet einen Fisch, den Schillers mit Frau von Lengefeld und Schlegels verzehren.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

19. Juli 1799

Lektüre von Friedrich Schlegels "Lucinde".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

18. Juli 1797

Goethe tritt - vermutlich - den Stoff der "Kraniche des Ibykus" an Schiller ab.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

17. Juli 1797

Änderung am Gedicht "Der Handschuh". Abends bei Frau von Stein.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

16. Juli 1802

Übersendung einer gerichtlichen Vollmacht für Cotta in der Erbschaftsangelegenheit, da Schiller auf sein Erbteil vom Vater zugunsten seiner Mutter verzichtet hatte, nun jedoch nicht vom Erbe der Mutter ausgeschlossen sein will.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

15. Juli 1799

Wunsch, Goethes Gedanken über den Dilletantismus zu erfahren.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

14. Juli 1797

Der Herzogin Luise und Frau von Stein "Wallensteins Lager" und die Balladen vorgelesen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

13. Juli 1803

Diner beim Oberhofgerichtsrat Blümner aus Leipzig, auf dem Schiller mitteilt, der Entwurf des "Tell" sei vollkommen fertig, und er reise jetzt heim, um die Arbeit zu vollenden.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

12. Juli 1802

Verhandlungen mit Voigt über sein künftiges Adelswappen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

11. Juli 1796

Nachmittags um 13 Uhr: Geburt von Schillers Sohn Ernst Friedrich Wilhelm. - Besuch von Schlegels.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

10. Juli 1800

Vorschlag an Cotta, die "Maria Stuart" im nächsten "Musenalmanch" zu veröffentlichen, da ihm zum Lyrischen alle Neigung fehle und der "Musenalmanach" sonst eingestellt werden müsse.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

9. Juli 1801

Immer noch kein neues Stück begonnen, dagegen einen "Plan zu dreien ausgedacht".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

8. Juli 1804

Abends mit Heinrich Voß bei Goethe; Gespräch über Hölderlins Sophokles-Übersetzung.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

7. Juli 1804

Nachmittags Besuch von Heinrich Voß; abends bei Goethe, der aus Jena zurückkehrt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

6. Juli 1791

Besuch von Novalis.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

5. Juli 1799

Bis zum 12. Juli infolge unerträglicher Hitze: Arbeitsunfähigkeit und Schlaflosigkeit.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

4. Juli 1804

Berliner Erstaufführung des "Wilhelm Tell", der dort innerhalb von 14 Tagen sechs Mal gespielt wird. Honorar: 331 Taler.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

3. Juli 1800

Manuskript der "Maria Stuart" an Körner gesandt. Erste Aufführung der "Maria Stuart" in Lachstädt mit großem Erfolg. Abends Gespräch mit Goethe über die "Jungfrau von Orleans".

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

2. Juli 1804

An den Pächter Weidner in Niederroßla 1100 Reichstaler, die Hälfte der Hypothek, einschließlich Zinsen zurückgezahlt.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

1. Juli 1793

"Jetzt viel besser, als ich lange nicht gewesen bin." - 16 Louisdor an Körner zur Schuldentilgung.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

30. Juni 1798

Goethe berichtet Schiller über seinen Plan eines "Tell"-Epos. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

29. Juni 1790

Körner schlägt Schiller die Abfassung eines Lustspiels vor.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

28. Juni 1783

Schillers Mannheimer Reise wird in Stuttgart bekannt. Der Herzog erfährt davon, befiehlt Schiller zu sich nach Hohenheim und bestraft ihn, der die Mitwisserschaft des Oberst von Rau nicht verrät, mit 14 Tagen Arrest, bis zum 11. Juli. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

27. Juni 1795

Fichte stellt in seinem Antwortschreiben auf Schillers Absagebrief vom 24. Juni S.s eigene Bedeutung als Philosoph in Frage und lehnt den Stil seiner philosophischen Arbeiten als unwissenschaftlich ab. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

26. Juni 1797

Schiller übersendet Goethe den "Ring des Polykrates" als Gegenstück zu dessen ursprünglich geplanter Ballade "Die Kraniche des Ibykus". (G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

25. Juni 1796

Einmaliger Besuch Jean Pauls bei Schiller, der ihn für die "Horen" gewinnen und zur Übersiedlung nach Jena überreden will. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

24. Juni 1795

Schiller weist Fichtes "Horen"-Beitrag "Geist und Buchstab in der Philosophie" als zu abstrakt, schwerfällig und z. T. verwirrt in der Darstellung zurück. Streit mit Fichte und Auseinandersetzung deswegen bis Anfang August. Fichte zieht sich ganz von den "Horen" zurück. (G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

23. Juni 1797

Rückkehr Charlottes aus Weimar. - Freude über Goethes Entschluss, am "Faust" weiterzuarbeiten.

(G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

22. Juni 1804

542 Reichstaler als drittes Geschenk Karl von Dalbergs für den "Wilhelm Tell" erhalten

(G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

21. Juni 1787

Erscheinen der ersten Buchausgabe: "Dom Karlos Infant von Spanien" bei Göschen. Diese Fassung mit über 6000 Versen wird von Schiller später mehrfach gekürzt werden. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

20. Juni 1793

Erscheinen des Zweiten Stücks der "Neuen Thalia", mit Schillers Abhandlung "Über Anmut und Würde", die zugleich in 150 Exemplaren als Sonderdruck erscheint. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

19. Juni 1804

Spaziergang mit Goethe.

Abends mit Goethe, Lotte, Frau von Stein, Amalie von Imhoff und Heinrich Voß bei Karoline von Wolzogen, wo Schiller aus "1001 Nacht" erzählt.

 

* * *

 

18. Juni 1804

Mitteilung an Kabinettsrat Beyme, dass er in Weimar bleiben werde, aber gegen eine Vergütung von jährlich 2000 Reichstalern mehrere Monate des Jahres in Berlin zubringen wolle.

Von Crusius 235 Reichstaler Honorar für seine "Gedichte" erhalten. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

17. Juni 1800

Von Opitz aus Leipzig 10 Louisdor für die "Maria Stuart" erhalten.

 

* * *

 

16. Juni 1800

Schiller deutet gegenüber Körner die Aufnahme einer neuen Dramenproduktion an ("Jungfrau von Orleans") und schreibt: "Ich fange endlich an, mich des dramatischen Organs zu bemächtigen und mein Handwerk zu verstehen."

 

* * *

 

15. Juni 1795

Schiller schließt die Lektüre des 5. Buchs von "Wilhelm Meisters Lehrjahre" ab. Einige seiner Kritikpunkte wird Goethe später in einer Umarbeitung berücksichtigen.

 

15. Juni 1797

Abends Gespräch mit Goethe über den Aufbau des V. Wallenstein-Akts (Szenen in Eger)

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

14. Juni 1800

Uraufführung der "Maria Stuart" im Weimarer Hoftheater vor ausverkauftem Haus mit großem Erfolg. Kritik (nur) von seiten Herders, Wielands und des Schlegel-Kreises.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

13. Juni 1794

Gedruckte Einladung zur Mitarbeit an den "Horen" wird an Goethe und Kant versandt. Es ist zugleich der erste Brief Schillers an Goethe.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

12. Juni 1800

Auf Veranlassung Herders ersucht der Herzog Karl August Goethe, Schiller zur Streichung der Kommunionsszene in "Maria Stuart" zu bewegen.

(G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

* * *

 

11. Juni 1797

Gespräch mit Goethe über den "Taucher", Charaktere und die Komödie.

(G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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10. Juni 1794

Schiller verspricht dem Herzog von Augustenburg, die beim Kopenhagener Schlossbrand vernichteten Briefe nach Konzepten wiederherzustellen - woraus dann die Briefe "Über die ästhetische Erziehung des Menschen" entstehen.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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9. Juni 1789

Schiller hält seine dritte Vorlesung vor fast 500 Studenten.

 

9. Juni 1800

Abschluss der "Maria Stuart", Schiller leitet die Leseproben des Stücks selbst.

(nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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8. Juni 1791

Nach einem lebensbedrohlichen Fieberanfall, von dem sich Schiller nur langsam erholt, verbreitet die "Oberdeutsche allgemeine Literaturzeitung" die Falschmeldung von Schillers Tod.

 

8. Juni 1804

Herzog Karl August von Weimar bewilligt die Verdopplung von Schillers Gehalt. (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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7. Juni 1784

Erneuter Werbungsbrief an Henriette von Wolzogen um die Hand ihrer Tochter Charlotte: "Mein Herz sehnt sich nach Mitteilung und inniger Teilnahme" - in der Nachschrift vom 15. Juni als "närrischer Einfall" bezeichnet.

 

7. Juni 1798

Abends Gespräch mit Goethe über den "Faust". (nach G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

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6. Juni 1784

In Mannheim trifft Schiller erstmals seine spätere Frau, Charlotte von Lengefeld (Hochzeit 1790), die verwandt ist mit seiner Gönnerin, der Frau von Wolzogen.

 

6. Juni 1789

Offizielle Amtseinführung Schillers als Professor in Jena.

 

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5. Juni 1804

Nachdem Schiller Herzog Karl August am Vortag um Gehaltserhöhung gebeten hatte (zur Zukunftssicherung seiner Kinder), stellt dieser in Aussicht, auf Schillers Wünsche einzugehen. Goethe wird um Vermittlung gebeten. Schiller rechnet mit einer Gehaltsverdoppelung auf 800 Taler.

 

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Anfang Juni/4. Juni 1797

Unterbrechung der Arbeit am "Wallenstein" zugunsten des "Musenalmanchs"; Beginn der Balladendichtung.

4. Juni: Abends Gespräch mit Goethe über "Die Braut von Koprinth".

(nach: G. v. Wilpert: Schiller-Chronik).

 

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3. Juni 1785

Schiller schreibt an Körner: Wegen Unregelmäßigkeiten fühlt er sich nicht mehr an den Verleger Schwan gebunden und schlägt Körner - beteiligt am Göschen-Verlag - eine Neuauflage des "Fiesko" und der "Räuber" vor. Enthüllung seiner Geldnot.

(nach: G. v. Wilpert: Schiller-Chronik).

 

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Anfang Juni 1801

Angegriffene Gesundheit infolge rauhen Wetters.

 

2. Juni 1801

Abends bei Goethe. (nach: G. v. Wilpert, Schiller-Chronik)

 

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1. Juni/Anfang Juni 1795

Besuch Goethes in Jena. Gespräche über "Wilhelm Meisters Lehrjahre" und den Unterschied zwischen Roman und Drama. Schiller bekommt einen Fieberanfall , seine Frau und Sohn Karl erkranken an Masern. (nach: G. v. Wilpert: Schiller-Chronik)

 

 

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