Spuren 69

Von September 1793 bis Mai 1794 besucht Friedrich Schiller erstmals seit seiner Flucht aus Württemberg wieder die Heimat. Zu den wichtigsten Bekanntschaften, die er während dieser "Schwabenreise" macht, gehört der bis dahin kaum hervorgetretene Tübinger Verleger Johann Friedrich Cotta. Am 4. Mai 1794, kurz vor Schillers Rückreise nach Jena, lädt ihn Cotta ein zu einer Fahrt mit der Kutsche von Stuttgart nach Untertürkheim und auf den Kahlenstein bei Cannstatt, den heutigen Rosenstein.

 

Im neuen Heft der Marbacher Reihe SPUREN wird erzählt, wie sich die Dinge bei diesem gemeinsamen Ausflug entwickeln und wie hier auf dem Rosenstein, beim Blick ins Neckartal, Schiller und Cotta das Außerordentliche dieser Konstellation bewusst wird.

 

Der 4. Mai 1794 ist ein denkwürdiges Datum ihrer Autor-Verleger-Beziehung, denn an diesem Tag werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Schiller findet in Cotta endlich den Verleger, der sich bereit erklärt, sein Lieblingsprojekt zu wagen, die Zeitschrift "Die Horen". Für Cotta markiert das Datum der gemeinsamen Ausfahrt die entscheidende Zäsur in der noch jungen Geschichte des Verlags, denn von nun an erscheinen, bis auf wenige Ausnahmen, alle neuen Werke Schillers bei ihm, und Cotta wird zum Verleger der deutschen Klassik.



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