Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache

 

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Der sechsundzwanzigjährige Schiller veröffentlichte 1785 in der "Rheinischen Thalia" seine Übertragung einer Episode aus Diderots "Jaques, der Fatalist" unter dem Titel: "Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache. Aus einem Manuskript des verstorbenen Diderot gezogen".

 

Die Beredsamkeit des französischen Literaten, aber vor allem der Gang der Handlung hatten sein Interesse geweckt: Er empfand eine regelrechte Aversion gegen die geschilderte Intrige und fühlte sich herausgefordert.
"Diderots ganze Beredsamkeit wird dennoch schwerlich den Abscheu hinwegräsonieren, den diese unnatürliche Tat notwendig erwecken muß. Aber die kühne Neuheit dieser Intrige, die unverkennbare Wahrheit der Schil-derung, die schmucklose Eleganz der Beschreibung haben mich in Versuchung geführt, eine Übersetzung davon zu wagen, welche freilich die Eigentümlichkeit des Originals nicht erreicht haben wird".



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