Wallensteins Tod

 

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Die Verräter im Nacken, wähnt sich Feldherr Wallenstein in seinem Lager noch immer in Sicherheit; der vom Kaiser enttäuschte oberste Soldat vertraut ganz auf die Sterne, seine Träume und die Beständigkeit seiner Personalmacht. Dass er sich irrt, verrät schon der Titel des dritten Teils von Schillers gestochen scharfsinnigem "dramatischen Gedicht": "Wallensteins Tod", die vielleicht beste deutsche Staatsaktion, die immer wieder dadurch beeindruckt, wie lawinengleich die ehernen Gesetze der Geschichte über das Machtgebäude des Titelhelden hinwegrollen.


Der Wallenstein wurde nach Werner Krauß und Ewald Balser zur Paraderolle für O. E. Hasse, dessen ungewöhnlich menschliche Darstellungsweise von der Kritik gepriesen wurde.



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